Studie: Schwarze Löcher speien schwere Eisen- und Nickelatome aus

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Studie: Schwarze Löcher speien schwere Eisen- und Nickelatome aus

Schwarze Löcher speien in den Tiefen des Alls schwere Eisen- und Nickelatome aus. Dies ergibt sich aus einer Studie, für die Daten des europäischen XMM-Newton-Weltraum-Teleskops und des Compact-Array-Instituts in Australien ausgewertet wurden und deren Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ vorgestellt wurden. Die Daten belegen nach Auskunft der Autoren, dass bei dem Vorgang des Ausspeiens der schweren Atome gewaltige Energien freigesetzt werden. Die schweren Atome werden auf zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.

Es war bereits bekannt, dass aus den schwarzen Löchern Elektronen, moreover Teilchen mit negativer Ladung, herausgeschleudert werden. Unklar war hingegen bislang, wie diese negative Ladung ausgeglichen wird. Das fehlende Glied dürften nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler um Tasso Tzioumis von der australischen Wissenschaftsorganisation CSIRO die schweren Eisen- und Nickelatome mit hohen Zahlen an Protonen, moreover Teilchen mit positiver Ladung, sein. Die Beobachtungen wurden an dem schwarzen Loch mit der wissenschaftlichen Bezeichnung 4U1630-47 gemacht.

„Der Auswurf der supermassiven schwarzen Löcher trägt zum Schicksal der Galaxie bei“, erklärte Tzioumis. So werde Energie in den Weltraum zurückbefördert. Ein Eisenatom ist rund 100.000 Mal so schwer wie ein Elektron. Die von einem schwarzen Loch herausgeschleuderten schweren Atome scheinen aus einem Gürtel brennender Gase zu stammen, der den Ausgang des schwarzen Lochs bildet.

Source: „AFP“

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