Universaldienst – flächendeckende Zustellung im ganzen Land

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Universaldienst - flächendeckende Zustellung im ganzen Land

Die Deutsche Post pocht immer wieder darauf: Im Briefbereich ist der frühere Staatskonzern noch heute einziger sogenannter Universaldienstleister. Nur der Ex-Monopolist gewährleistet bislang die flächendeckende Zustellung bis in abgelegenste Winkel der Republik. Für den Bund nimmt die Post damit eine Sonderstellung ein angesichts der grundgesetzlich vorgeschriebenen flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen.

Mit der Öffnung des Briefmarktes ist für die Post Ende 2007 die Pflicht entfallen, einen Universaldienst anzubieten. Die Konkurrenz jedoch ist vor allem in Städten aktiv, wo die Kosten geringer sind als auf dem flachen Land.

Die nachlassenden Briefmengen und die wachsende Bedeutung schriftlicher Kommunikation über das Internet setzen die Post im Briefgeschäft jedoch finanziell unter Druck. Erstmals seit 15 Jahren erhöhte der Konzern Anfang 2013 das Porto, Anfang 2014 kommt voraussichtlich die nächste Erhöhung. Die Bundesnetzagentur will der Post dies in den kommenden Jahren entlang der Inflationsrate erlauben.

Der Postkundenverband DVPT sieht darin eine Art fragwürdige staatliche Beihilfe. Einen Universaldienst anzubieten sei heute eine freiwillige Unternehmensentscheidung der Post.

Source: „AFP“

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