Ashtons Treffen mit Dissidentinnen sorgt für Aufregung im Iran

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Ashtons Treffen mit Dissidentinnen sorgt für Aufregung im Iran

Der erste Besuch der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton im Iran am vergangenen Wochenende sorgt dort im Nachhinein für Aufregung.

Weil Ashton auf ihrer Reise auch Dissidentinnen getroffen hatte, werfen regierungskritische Medien dem Außenministerium vor, die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Entweder sei das Ministerium im Voraus informiert gewesen oder absolut naiv und unfähig, europäischen Diplomaten die Einmischung in interne Angelegenheiten zu verwehren.

Hintergrund ist ein mehrstündiges Treffen Ashtons mit – angeblich schon im Voraus eingeladenen – Dissidentinnen bei dem österreichischen Botschafter am Samstagabend. Unter ihnen war auch die lange Zeit inhaftierte Regimekritikerin und Frauenaktivistin Narges Mohammedi, für deren Freilassung die EU sich besonders eingesetzt hatte. Laut Medienberichten waren diese Frauen 2009 in Demonstrationen gegen das Regime verwickelt. Nach Darstellung des Außenministeriums war das Treffen nicht mit der Behörde koordiniert und fand nicht im Rahmen des diplomatischen Protokolls statt.

Ashtons Besuch im Iran war der erste seit ihrem Amtsantritt vor fünf Jahren. Dabei ging es vor allem um den Atomstreit mit Teheran und den Aufbau strategischer Beziehungen mit der EU.

Nachrichtenagentur Fars, persisch

Source: „dpa“

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