UNO kündigt Jemen-Friedensgespräche in Genf an

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UNO kündigt Jemen-Friedensgespräche in Genf an

Angesichts der anhaltenden Gewalt im Jemen soll es in der kommenden Woche in Genf Gespräche zur Beilegung des Konflikts geben. Wie ein UN-Sprecher in New York mitteilte, ist der Beginn für den 28. Mai vorgesehen. Die jemenitische Regierung im saudiarabischen Exil knüpfte ihre Beteiligung allerdings an den vorherigen Rückzug der schiitischen Huthi-Rebellen aus den von ihnen eingenommenen Gebieten.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, Ziel der Gespräche sei es, einen politischen Ãœbergangsprozess im Jemen in Gang zu bringen. Der jemenitische Exilaußenminister Riad Jassin sagte der Nachrichtenagentur AFP, seine Regierung sei bislang nicht offiziell eingeladen werden. Doch selbst, wenn dies der Fall wäre, würde sie nicht kommen – es sei denn, die Rebellen zögen sich "zumindest aus Aden oder Taes" zurück.

Im Jemen liefern sich schiitische Huthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Armeeeinheiten seit Monaten heftige Kämpfe mit den Truppen und Milizen des nach Saudi-Arabien geflüchteten Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi.

Ende März startete eine sunnitisch-arabische Militärallianz unter Führung Saudi-Arabiens Luftangriffe auf mutmaßliche Stellungen der Huthi-Miliz, um deren Vormarsch zu stoppen und Hadi zurück an die Macht zu verhelfen. Seitdem wurden nach UN-Angaben rund 1850 Menschen getötet und swift 7400 verletzt.

Source: „AFP“

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