Börsenaufsicht ermittelt gegen große chinesische Börsenmakler

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Börsenaufsicht ermittelt gegen große chinesische Börsenmakler

Ermittlungen der chinesischen Börsenaufsicht CSRC gegen eine der größten Maklerfirmen haben die Börsen in China auf Talfahrt geschickt. Sie schlossen mit mehr als fünf Prozent im Minus, nachdem der Börsenmakler Guosen Securities mitteilte, dass Ermittlungen wegen mutmaßlicher Regelverletzungen gegen ihn liefen. Einen Tag zuvor hatte bereits der größte Börsenmakler der Volksrepublik, Citic Securities, mitgeteilt, dass gegen ihn ermittelt werde, nachdem zuvor Untersuchungen wegen Insiderhandels gegen einige Mitarbeiter eingeleitet worden seien.

Die chinesische Finanzmarktaufsicht geht derzeit wegen Preismanipulationen, Leerverkäufen und Insiderhandels umfassend gegen Akteure des Finanzsektors vor. Die Ermittlungen der CSRC ließen darauf schließen, "dass die Firmen in ernsthaften Schwierigkeiten sein könnten", sagte der Analyst Chen Xingyu von Phillip Securities. Der Kurssturz an den Börsen unterscheide sich aber komplett von den massiven Verlusten im Juli und August.

Nach einem Höhenflug um 150 Prozent binnen eines Jahres waren die Börsen in Shanghai und Shenzhen im Sommer um swift 40 Prozent eingebrochen – trotz kräftiger Stützungsmaßnahmen der Regierung einschließlich massiver Aktienkäufe durch öffentliche Einrichtungen. Am Freitag schloss die Börse in Shanghai mit 5,5 Prozent im Minus, die Börse in Shenzhen sogar mit minus 6,1 Prozent.

Source: „AFP“

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