KfW fördert Austausch von Heizungen und Einbau von Lüftungsanlagen

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KfW fördert Austausch von Heizungen und Einbau von Lüftungsanlagen

Die staatliche KfW-Bank erweitert zum Jahresbeginn ihr Förderprogramm für energieeffiziente Gebäudesanierung. Mit zusätzlicher Förderung können Bauherren rechnen, die ihre Heizung austauschen oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen, wie die KfW in Frankfurt am Main mitteilte. Zugleich werden demnach erstmals sogenannte Kombinationslösungen gefördert, wie der Einbau von Lüftungsanlagen in Kombination mit Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle oder der Einbau besonders effizienter Heizungen mit gleichzeitiger Optimierung des gesamten Heizsystems.

Zu diesem Zweck stellt das Bundeswirtschaftsministerium den Angaben zufolge Mittel aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz zur Verfügung, das insgesamt 165 Millionen Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse umfasst. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärte, mit der neuen Förderung von Kombinationslösungen sollten "gezielt zusätzliche Einsparpotenziale im Heizungskeller" gehoben werden. "Hier gibt es ganz klar Nachholbedarf. Deshalb setzen wir genau hier an, um den Austausch von alten Heizungen und den Einsatz von modernen und effizienten Anlagen voranzutreiben."

Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, erinnerte daran, dass der Erfolg der Energiewende maßgeblich davon abhänge, "inwieweit Einsparpotenziale gehoben werden können". "Um für Bauherren weitere Anreize bei Energieeinsparmaßnahmen zu schaffen, führen wir nun verbesserte Investitions- und Tilgungszuschüsse für den Austausch und Einbau von Heizungs- und Lüftungsanlagen ein."

Laut KfW erhalten Kreditnehmer für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6250 Euro, auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können künftig mit einem Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, maximal 7500 Euro, pro Wohneinheit rechnen.

Source: „AFP“

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