"Washington Post" fordert von Iran Freilassung von Jason Rezaian

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"Washington Post" fordert von Iran Freilassung von Jason Rezaian

Die US-Zeitung "Washington Post" hat erneut die Freilassung ihres im Iran wegen angeblicher Spionage inhaftierten Korrespondenten Jason Rezaian gefordert. Rezaian sitze seit nunmehr 500 Tagen in Haft, obwohl er "nichts falsch" gemacht habe, erklärte der Chefredakteur der "Washington Post", Martin Baron, am Mittwoch. Die iranische Justiz habe "sich nicht einmal die Mühe gemacht, Beweise gegen ihn vorzubringen".

Rezaian und seine iranische Frau Yeganeh Salehi waren im Juli 2014 in ihrem Haus in Teheran festgenommen worden. Salehi, die ebenfalls Journalistin ist, wurde später gegen Kaution freigelassen. Der "Washington Post"-Korrespondent, der die iranische und die US-Staatsbürgerschaft besitzt, wurde dagegen verurteilt. Über die Länge der Haftstrafe machte die iranische Justiz keine Angaben. Dem 39-jährigen Journalisten waren unter anderem Spionage und Zusammenarbeit mit feindlichen Regierungen vorgeworfen worden. Darauf stehen im Iran bis zu 20 Jahre Haft.

Source: „AFP“

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