Union in der Wählergunst weiter klar vorne

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Union in der Wählergunst weiter klar vorne

Die Union liegt in der Wählergunst trotz der anhaltenden Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingskrise weiter klar vorne. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU laut dem ZDF-"Politbarometer" unverändert auf 39 Prozent. Die SPD würde einen Punkt einbüßen und auf 24 Prozent der Stimmen kommen. Die Linkspartei und die Grünen würden sich jeweils um einen Punkt auf neun beziehungsweise zehn Prozent verbessern. Die AfD und die FDP blieben unverändert bei neun beziehungsweise vier Prozent.

In der Liste der nach Ansicht der Befragten wichtigsten zehn Politiker lag weiter Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorne. Er erreichte auf der Skala von plus fünf bis minus fünf einen Durchschnittswert von 2,4. Auf Platz zwei folgte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 2,0, knapp vor dem CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach mit 1,9. Bundeskanzlerin Merkel lag mit 1,7 auf Rang vier. SPD-Chef Sigmar Gabriel kam als Fünftplatzierter nur auf einen Wert von 0,9.

Für das ZDF-"Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1266 Wahlberechtigte. 49 Prozent der Umfrageteilnehmer sind demnach weiterhin unzufrieden mit dem Kurs von Bundeskanzlerin und Parteichefin Merkel in der Flüchtlingskrise. 47 Prozent der Befragten bewerteten ihre Arbeit im Bereich Flüchtlinge und Asyl hingegen positiv.

Die Deutschen sind auch uneins in der Bewertung, ob Deutschland die hohe Zahl an Flüchtlingen verkraften kann: Ja meinen 51 Prozent der Befragten, mit 46 Prozent sehen aber swift genauso viele Bürger das nicht so. Fast jeder Zweite (48 Prozent) meint, dass sich die meisten Flüchtlinge integrieren wollen. Allerdings glauben das auch 46 Prozent nicht. Dass die Integration der meisten Flüchtlinge gelingen wird, erwarten 43 Prozent der Befragten. 50 Prozent meinen dies nicht.

Source: „AFP“

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