Protest gegen My-Taxi – Kölner Taxi-Ruf kämpft um die Bahnhöfe

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Protest gegen My-Taxi - Kölner Taxi-Ruf kämpft um die Bahnhöfe

Taxifahrer Mohammad Ataschpousch (56) spricht von Versklavung und dem Ende des freien Unternehmertums, wenn die Rede auf My-Taxi kommt. So wütend ist er. Und mit dieser Meinung steht er keineswegs alleine da. Der gebürtige Iraner steht an diesem Montagmorgen zusammen mit rund 250 Kollegen und ihren Autos auf der Gummersbacher Straße an der Lanxess-Arena. Die Kölner Taxi-Branche ist in Aufruhr, seit die Deutsche Bahn die lukrativen Stellplätze am Hauptbahnhof, am Breslauer Platz und vor den Bahnhöfen Köln-Messe/Deutz und Mülheim an den App-Anbieter My-Taxi verpachtet hat. Ab Januar muss jeder Fahrer ein Plakette für 120 Euro kaufen, wenn er dort noch Fahrgäste aufnehmen will.

Das allein ist für die Genossenschaft des Taxi-Ruf, mit 1200 Autos und 800 Unternehmen der Platzhirsch in Köln, schon Affront genug. Doch seit sie mit einer Mehrheitsentscheidung ihrer Mitglieder aus den Verhandlungen mit der Bahn über einen neuen Pachtvertrag ausgestiegen sind, dämmert es langsam, welchen Konkurrenten sie sich da in Haus geholt haben. „Es geht doch nicht bloß um die Plakette. Das ist doch erst der Anfang“, sagt Ataschpouschs Kollege Heinz Winterscheid. „My-Taxi geht es darum, den Markt zu übernehmen und die Genossenschaften rauszudrängen.“ Der Daimler-Konzern, der hinter My-Taxi steht, habe einen langen Atem. „Es geht um eine Umsatzbeteiligung, die aktuell bei sieben Prozent liegt. Wir fürchten, dass …Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Source: „KSTA“

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