Der beste Schutz für Ihr Hab und Gut

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Der beste Schutz für Ihr Hab und Gut

Die Bilder aus Braunsbach, Simbach oder Altenahr sind nach den schweren Unwettern der vergangenen Wochen noch gut in Erinnerung. „Noch nie haben Unwetter mit heftigen Regenfällen innerhalb so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht“, sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland. Die Versicherungswirtschaft schätzte die Schäden durch Tief "Elvira" und andere bereits Mitte Juni auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro.

Dabei handelte es sich wohlgemerkt nur um versicherte Schäden. Einwohner der Katastrophengebiete ohne Versicherungsschutz vor Überschwemmung, Sturm und Starkregen tauchen in der Rechnung nicht auf. Wer keine private Wohngebäude- und Hausratversicherung mit Schutz vor Elementarschäden besaß, hatte Pech. Nur mit Elementarschutz wären auch Schäden durch Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch und Rückstau in der Kanalisation abgedeckt gewesen.

p>Für einige Versicherungsvermittler sind die Juni-Unwetter eine willkommene Gelegenheit, den Kunden einen umfangreicheren – und damit teureren Versicherungsschutz anzubieten, etwa den Elementarschadenschutz auch für den Hausrat. Der ist nämlich in vielen Hausrat-Policen nur gegen einen Aufpreis enthalten. Auch über eine Erhöhung der Versicherungssumme kann man bei der Gelegenheit nachdenken – schließlich sammelt sich im Laufe der Jahre so einiges an, der Hausrat wird immer wertvoller.

Besser und billiger mit neuer Hausratversicherung

Wer sich für einen Wechsel bei der Hausratversicherung informieren will, hat einen Tarifdschungel vor sich. Und den Versprechungen der Berater blind zu vertrauen, dürfte kaum zur optimal passenden Police führen. Die WirtschaftsWoche hat deshalb zusammen mit dem Deutschen Kundeninstitut (DKI) die aktuellen Tarife der Hausratversicherer miteinander verglichen und die besten Tarife hinsichtlich Leistung, Service und vor allem nach Beitragshöhe herausgefiltert.

Erstes Fazit: Die Angebote der Hausratversicherungen unterscheiden sich teilweise erheblich, sowohl im Leistungsumfang, als auch in der Beitragshöhe und im Service. Es gibt teure leistungsschwache Tarife ebenso wie gute und günstige. „Die Konditionen unterscheiden sich zum Teil sehr – trotz ähnlicher Leistungen“, sagt Miriam Ziesak, die als Projektleiterin die DKI-Studie verantwortet hat. „Schon im Grundschutz gibt es deutliche Unterschiede, zum Beispiel bei den Entschädigungsgrenzen. Große Versicherungen mit hohem Marktanteil sind nicht unbedingt die besten und günstigsten“, hat Ziesak festgestellt.

Eine Hausratversicherung kommt für Schäden auf, die durch Feuer, Blitzeinschlag, Überspannungsschäden (kaputte Elektrogeräte nach Blitzeinschlag), Leitungswasser (zum Beispiel bei Rohrbruch), Explosion, Implosion, Sturm, Hagel, Einbruch und Diebstahl entstehen. Optional gibt es auch Schutz vor Glasbruch, Überschwemmungen, Hochwasser und Fahrraddiebstahl.

Versichert ist der gesamte Hausrat, moreover zum Beispiel Möbel, Teppiche, Vorhänge, Matratzen, aber auch Kleidung, Geschirr, Bücher, Computer, Fernseher und vieles mehr. Das Gute daran: Die Versicherung trägt im Schadenfall die Kosten für Reparatur oder gleichwertige Neuanschaffungen zu heutigen Preisen – auch wenn die Teile kaum noch einen Verkaufswert haben. Sind wertvolle Gegenstände nur leicht beschädigt und noch nutzbar, gleicht die Hausratversicherung auch die Wertminderung aus. Wichtig ist in allen Fällen, dass der Versicherte nachweisen kann, dass ihm die beschädigten Dinge gehören. Ideal sind Quittungen, es gehen aber auch Fotos oder Zeugenaussagen.

Vorsicht Versicherungssumme

Viele Versicherte unterschätzen den Wert ihres Hausrats. Wer eine zu niedrige Versicherungssumme wählt, läuft jedoch in die Unterversicherungsfalle. Ist die Versicherungssumme niedriger als die Neubeschaffung des ganzen Hausrats kosten würde, können die Assekuranzen ihre Schadenregulierung bremsen. Ist die Versicherungssumme zum Beispiel um 30 Prozent zu niedrig, erstattet die Versicherung auch nur 70 Prozent dessen, was der Kunde im Schadenfall normalerweise erwarten dürfte.

Das Problem können Versicherte umgehen, in dem sie die Versicherungssumme nicht zu knapp wählen oder eine Police mit sogenanntem Unterversicherungsverzicht wählen. Den Wert des gesamten Hausrats für die Versicherungssumme zu ermitteln ist aber mühsame Inventurarbeit. Wer einen Flächentarif wählt, kann das umgehen. Dann wird der Wert des Hausrats einfach mit einem bestimmten Betrag pro Quadratmeter Wohnfläche angesetzt. Üblicherweise verlangen die Hausratversicherer dann eine Versicherungssumme von 650 Euro pro Quadratmeter, können dann aber im Gegenzug keine Unterversicherung geltend machen. Für eine 80-Quadradmeterwohnung liegt die Versicherungssumme entsprechend schon bei 52.000 Euro. Im Einfamilienhaus kommen da schnell 100.000 Euro und mehr zusammen.

„Die Flächentarife sind zum Teil günstiger als Summentarife. Wer viel zu versichern hat, sollte prüfen, ob solch ein Tarif vorteilhafter ist“, empfiehlt Ziesak vom DKI. Wer diese Variante wählt, findet aber auch Versicherer mit anderen Ansätzen pro Quadratmeter. Testsieger Interrisk begnügt sich etwa mit einer Versicherungssumme von 600 Euro pro Quadratmeter. Vier der 25 teilnehmenden Versicherer verlangen hingegen schon 700 Euro pro Quadratmeter. Damit läge die Versicherungssumme für eine 80-Quadratmeterwohnung zwischen 48.000 und 56.000 Euro. Und je höher die Versicherungssumme, umso höher auch der Beitrag.

Unser Versicherungsvergleich spielte die Tarifangebote für zwei Musterkunden durch: Auf der einen Seite einen Grundschutz für einen Single in einer Mietwohnung ohne Elementarschadenschutz, auf der anderen Seite einen Premiumschutz für die Familie mit Einfamilienhaus inklusive Schutz vor Elementarschäden, Fahrraddiebstahl, Überspannungsschäden und erhöhter Versicherungsgrenze für Wertsachen. Insgesamt 120 Einzelkriterien hat das DKI für den Vergleich abgefragt und zudem auch mithilfe von Testanfragen den Kundenservice bewertet (siehe Erläuterungen unter „Die Vergleichsmethode“).

Grundschutz geht gut und günstig

Beim Grundschutz liegt die InterRisk mit ihrem Tarif „Hausrat XXL“ vorne, gefolgt von der GVO mit dem Tarif „VIT“. Beide erhielten im Gesamtergebnis aus Leistungsangebot, Konditionen und Service die Note „sehr gut“. Im gesonderten Preis-Leistungs-Ranking, das die Service-Leistung unberücksichtigt lässt, schiebt sich noch Interlloyd mit dem Flächentarif Eurosecure Plus auf den zweiten Platz vor. Der letzte Platz im Gesamtranking geht hingegen an die Debeka mit ihrem „Standard-Paket“. Es erhielt nur die Note „ausreichend“.

Gemessen an den Vertragskonditionen – hier fließt die Betragshöhe maßgeblich ein – schneidet die Docura mit dem Grundschutztarif „Docura Smart“ am besten ab. Das gilt sogar in drei der vier Gefahrenzonen. Die Jahresbeiträge der Docura sind in Bautzen (72,85 Euro), Stuttgart (59,84 Euro) und Düsseldorf (98,87 Euro) sogar die jeweils niedrigsten im Testfeld. In Bremen ist Wettbewerber Domcura mit 95,66 Euro die günstigste Wahl.

Anbieter ARAG ist beim Grundschutz hingegen in allen vier Städten stets die teuerste Wahl. Der Flächentarif „ARAG Hausrat-Schutz 2014 Basis“ mit Zusatzbaustein Fahrrad-Diebstahlschutz kostet in Bautzen 212,88 Euro, in Stuttgart 143,28 Euro, in Düsseldorf 264,52 Euro und in Bremen sogar 292,52 Euro. Allein in Bremen können Versicherungskunden durch die Wahl der Versicherung 200 Euro im Jahr sparen, ohne auf guten Schutz zu verzichten.

Dass die ARAG bei den Konditionen so schlecht abschneidet, liegt aber nicht nur am Flächentarif, der wegen der pauschalen Versicherungssumme üblicherweise etwas teurer ausfällt. Denn auch der Vergleich mit den anderen drei Anbietern von Flächentarifen, namentlich AXA, HDI und Interlloyd mit deutlich höheren Entschädigungsgrenzen fällt nicht zugunsten der ARAG aus. Die bietet Schutz bis 200.000 Euro. HDI und Interlloyd bieten 300.000 Euro als Obergrenze, die AXA steht sogar für Schäden bis zu einer Million Euro gerade, ist aber dennoch günstiger als die ARAG. Flächentarife müssen moreover nicht unbedingt teurer als die verbreiteten Summentarife sein.

Hinsichtlich des Leistungsangebots platziert sich ebenfalls InterRisk vor der Konkurrenz und erreicht ein „sehr gut“. Mit der Note „ausreichend“ schneidet hier die DEVK mit ihrem Tarif „Komfort-Schutz“ plus „Fahrrad-Diebstahl“ am schlechtesten ab.

600 Euro beim Premiumschutz sparen

Auch beim Premiumschutz für die Familie liegt die InterRisk mit ihrem „Hausrat XXL“-Tarif mit erweiterter Elementarabdeckung und der Gesamtnote „sehr gut“ an der Spitze. Schlusslicht ist die HDI mit der Note „ausreichend“ für ihren Tarif „HDI Privatschutz VHB 2011 Paket Basis“ (verbunden mit Zusatzpaketen „Draußen & unterwegs“, „Risiko Plus“, „Fahrrad“, „Elementar“, „Glas“ und „Rundum sorglos (Allgefahren)“. Das klingt zwar oppulent, ist aber das schlechteste Angebot für den Premium-Kunden.

Mit den günstigsten Konditionen im Premium-Bereich punktet die Docura: Note „sehr gut“ bei Tarifen ohne Selbstbeteiligung. Die HDI kommt hier nur auf ein „ungenügend“. Der Docura-Tarif ist auch im Vergleich zwischen den vier Städten immer die günstigste und kostet zwischen 165,34 Euro in Stuttgart und 326,90 Euro in Bremen. Hier ist die HDI mit Versicherungsprämien von 508,93 Euro in Stuttgart bis zu 926,77 Euro in Bremen durchweg am teuersten. Bremer können so gegenüber dem teuren HDI-Tarif bis zu 600 Euro im Jahr sparen.

Das Bild ändert auf der Siegerseite leicht, wenn der Versicherungskunde zu einer Selbstbeteiligung von 150 Euro bereit ist. Dann liegt anstelle der InterRisk in Bautzen und Bremen Die Bayerische vorn.

Wenig homogenes Leistungsangebot

Allerdings ist das Leistungsangebot der getesteten Versicherungen alles andere als einheitlich. Hier ein paar Beispiele:• Je nach Tarif kann zum Beispiel sowohl eine Mindest- als auch eine Maximalversicherungssumme vorgegeben sein.• 20 Anbieter bieten bereits im Grundschutz einen Verzicht auf den Einwand wegen grober Fahrlässigkeit, zehn Policen dieser Anbieter beschränken dabei jedoch die Schadenhöhe.• Bei vier Anbietern sind sogar Elementarschäden im Standardtarif mitversichert, allerdings liegt die Selbstbeteiligung dafür zwischen 500 Euro (Die Bayerische) und 1000 Euro (HUK-Coburg, HUK24 und Bruderhilfe). Überspannungsschäden decken bis auf die Ergo alle ab, unterscheiden sich jedoch bei den Entschädigungsgrenzen, die zwischen fünf Prozent (Stuttgarter) und 40 Prozent (VHV) der Versicherungssumme liegen.• Die Außenversicherung – für Hausrat außerhalb der Wohnung, etwa bei Nachbarn, im Möbellager oder im Hotel – bei neun Anbietern nur drei Monate lang, bei vier Anbietern ein Jahr, beim Rest sechs Monate.• Sachverständigenkosten übernehmen 16 der 25 Versicherungen.

Auch bei Rückreise-, Stornierungs- und Hotelkosten, der Dauer einer Hotelkostenübernahme, den Entschädigungsgrenzen für Wertsachen und den Anzeigepflichten unterscheiden sich die Hausrattarife in Details, die im Schadenfall durchaus einen großen Unterschied machen können.

Beim Leistungsangebot im Premium-Segment schneidet die Allianz mit ihrem Tarif „SicherheitPlus, FahrradPlus und ElementarPlus“ am besten ab – Note „sehr gut“. Schwächster Anbieter ist hier HUK24 mit der Note „ausreichend“. Hotelkostenübernahme ist Standard, einige Versicherungen begrenzen allerdings die Dauer. Bis auf AXA übernehmen auch alle Anbieter Umzugskosten, wenn die Wohnung nach dem Schadenfall nicht mehr bewohnbar ist – wie etwa im Fall eines Hausbrands oder nach einer Überschwemmung. Die Stornierung einer Reise ist hingegen nur bei vier Anbietern im Premiumschutz enthalten. Nur drei Anbieter stehen auch für Kinderbetreuungskosten im Notfall gerade. Weitere Unterschiede gibt es bei Gegenständen unmittelbar am Haus oder auf dem Grundstück, etwa was den Diebstahl von Gartenmöbeln betrifft.

Mauer Mail-Service, gute Hotline

Service durchwachsen

Elf der 25 Anbieter erhalten für ihren Kundenservice die Note „sehr gut“. Den besten Service bietet dabei die DEVK. Schlusslicht ist die Stuttgarter mit der Note „befriedigend“. Positiv fiel auf, dass die an die Hotline gestellten Fragen in 98 Prozent der Fälle zufriedenstellend beantwortet wurden. Zudem waren die Gesprächspartner durchweg freundlich, hilfsbereit und kompetent. Allerdings gibt es den Service am Telefon nur bei sechs Anbietern kostenlos.

Beim Service per Mail tun sich allerdings auch viele Anbieter schwer. Insbesondere die Reaktion auf Kunden-E-Mails hätte besser ausfallen können. „Im Vergleich zu anderen Branchen, war der E-Mail-Service der Hausratversicherer eher schlecht“, sagt Ziesak vom DKI. In swift 30 Prozent der Fälle kam überhaupt keine Antwort. Nur vier Anbieter beantworteten alle zehn Testanfragen. Die Hannoversche beantwortete gar nur eine einzige von zehn Mailanfragen. Stuttgarter, HanseMerkur und Grundeigentümer Versicherung antworteten auf kaum mehr als die Hälfte der Anfragen.

Bis zu einer Antwort dauerte es ohnehin oft mehr als zwei Tage. Die HUK24 benötigte dafür nicht einmal zwei Stunden. Am längsten dauerte es bei der Allianz mit mehr als fünf Tagen.

Das Internetangebot der Versicherer überzeugte mehrheitlich. Allerdings bemerkt das DKI kritisch, dass swift 45 Prozent der Versicherungen weder FAQs noch ein Lexikon oder Glossar zum Thema Hausratversicherung anbieten.

Besserer Schutz für weniger Geld

Fazit des Versicherungsvergleichs: Guter und umfassender Schutz ist schon sehr günstig zu haben. Allerdings unterscheiden sich die Policen in ihrem Preis-Leistungsverhältnis – insbesondere im Premiumschutz – mitunter deutlich. Zudem kommt ein Versicherungskunde nicht umhin, sich mit den Details von Entschädigungsgrenzen, zeitlichen Befristungen und den teils eingeschlossenen, teils aber nur zusätzlich buchbaren Versicherungsbausteinen zu beschäftigen.

Das gilt insbesondere für den Elementarschadenschutz, den einige Anbieter sogar schon in ihren Grundschutztarifen integriert haben. Da die Unwettergefahren seit Jahren steigen und die Versicherer Jahr für Jahr mehr für die Schäden durch Naturgewalten ausgeben, ist Elementarschadenschutz generell zu empfehlen. Nur wer sicher vor Hochwasser, Erdrutsche oder Schneedruck geschützt wohnt, kann sie weglassen.

Da der Elementarschadenschutz mit höheren Versicherungsbeiträgen einher geht, haben viele Kunden mit älteren Verträgen darauf verzichtet – zumal sich Risiken wie Erdbeben oder Vulkanausbruch nicht ausklammern lassen. Bundesweit sind gerade mal 38 Prozent der Gebäude in Deutschland mit einer Elementarschadenversicherung gegen die genannten Naturgewalten versichert. Im besonders stark von Überschwemmungen betroffenen Rheinland-Pfalz sind es sogar nur 24 Prozent. Viel Betroffene blieben so nach den Unwettern auf ihrem Schaden sitzen.

Der Bund der Versicherten sowie einige Politiker fordern daher, die Elementarschadenversicherung zur Pflicht zu machen. Darüber soll im Herbst beraten werden. Gut möglich, dass dann der Elementarschutz günstiger wird, weil dann mehr Versicherte in den Topf dafür einzahlen. Darauf zu warten, könnte jedoch zulange dauern. Dann lieber heute versichern und nächstes Jahr – nach Ablauf der einjährigen Vertragslaufzeit – einen neuen Tarif suchen.

Gesamtergebnis des Hausratversicherungs-Vergleichs

Versicherungsvergleich Hausratversicherung – Grundschutz

UnternehmenTarifZusatz-bausteinGesamtNoteInterRisk1Hausrat XXL-87,7sehr gutGVOVIT-87,2sehr gutInterlloyd2aEurosecure Plus (qm-Modell)-85,7sehr gutDomcuraDomcuraPrivat Hausratversicherung – Standard-Schutz1.000 EUR Fahrraddiebstahl83,5gutDocura3DOCURA SMART-83,2gutGrundeigentümerDirekt Max-82,8gutHUK-Coburg4Classic-81,9gutEuropaKomfort (online)-80,4gutVHVKLASSIK-GARANT-79,2gutHUK244Classic-77,6gutBruderhilfe4Classic-76,7gutGothaerGothaer Hausrat-76,7gutAmmerländerClassic-75,3gutDie BayerischeHausrat-Police Optimal KomfortMobil Komfort, Elementar Komfort74,6gutErgoERGO Hausrat Grundschutz Fahrraddiebstahl 1000 Euro71,8befriedigendAXA2bBOXflex-71,0befriedigendHannoversche5Hannoversche Hausrat-70,9befriedigendHanseMerkur6VHV 2013 – Kompakt-Schutz-69,3befriedigendAllianzTarif compactPaket Fahrrad-diebstahl68,8befriedigendAlte LeipzigerHausratversicherungFahrradPlus68,7befriedigendHDI2aHDI Privatschutz (VHB 2011) Paket BasisPaket Fahrrad67,7befriedigendDEVK4Komfort-SchutzFahrrad-Diebstahl67,1befriedigendStuttgarterBasisschutzFahrraddiebstahl-Zusatzversicherung64,9befriedigendARAG2cARAG Hausrat-Schutz 2014 "Basis" (Wohnflächenmodel)ARAG Fahrraddiebstahl-Schutz 201461,4befriedigendDebekaStandard-Paket-58,3ausreichend1 Niedrigerer Unterversicherungsverzicht: 600 Euro/qm, was eine Versicherungssumme von 51.000 Euro ergibt; 2 Wohnflächentarif, Höchstentschädigungsgrenzen: a) 300.000 Euro, b) 1.000.000 Euro, c) 200.000 Euro; 3 Versicherungssumme gerundet angegeben: 56.000 Euro; 4 Höherer Unterversicherungsverzicht: 700 Euro/qm, was eine Versicherungssumme von 59.500 Euro ergibt; 5 Versicherungssumme gerundet angegeben: 55.300 Euro; 6 Versicherungssumme gerundet angegeben: 55.500 Euro.

Gesamtergebnis Premiumschutz

Versicherungsvergleich Hausratversicherung – Premiumschutz

UnternehmenTarifZusatzbausteinGesamtNoteInterRisk6Haurat XXLerweiterte Elementardeckung92,4sehr gutDocura1DOCURA PROTECTElementardeckung88,9sehr gutGVO2TOP-VIT-87,4sehr gutDie BayerischeHausrat-Police Optimal PrestigeMobil Komfort, Elementar Prestige86,0sehr gutVHV2KLASSIK-GARANT-82,9gutAlte Leipziger Tarif comfortFahrraddiebstahl, Elementarschäden80,9gutErgo3ERGO Hausrat Grundschutz plus Hausrat SpezialFahrraddiebstahl 2000 Euro;Weitere Natur-gefahren; Grobe Fahrlässigkeit79,7gutDomcura2DomcuraPrivat Hausratversicherung – Top-SchutzElementar, 750 EUR Fahrrad-diebstahl79,5gutInterlloyd1, 8aEurosecure Plus (qm-Modell)Erhöhung Fahrraddieb-stahl-Schutz/Elementar–versicherung79,4gutGothaerGothaer HausratTop-78,7gutGrundeigentümer2Direkt Max1% Fahrraddiebstahl + Elementarschäden78,6gutEuropa4Komfort (online)-77,7gutAllianzHausratversicherung SicherheitPlusFahrradPlus, ElementarPlus77,2gutHUK-Coburg1, 7Classic-76,5gutAmmerländer1Comfort-75,1gutDEVK1, 7Premium-SchutzFahrrad-Diebstahl72,6gutBruderhilfe1, 7Classic-72,1befriedigendHUK241, 7Classic-71,5befriedigendAXA8bBOXflex-71,5befriedigendARAG8cARAG Hausrat-Schutz 2014 "Premium" (Wohnflächenmodel)ARAG Fahrraddiebstahl-Schutz 201465,5befriedigendHDI2, 5, 8aHDI Privatschutz VHB 2011 Paket BasisPakete Draußen & Unterwegs, Risiko Plus, Fahrrad, Elementar, Glas, Rundum Sorglos (Allgefahren)52,9ausreichend1 Variante mit Selbstbehalt: Tarif mit Selbstbehalt nicht verfügbar, ohne Selbstbehalt angesetzt; 2 Variante mit Selbstbehalt: Tarif mit 150 € Selbstbehalt nicht verfügbar, Selbstbehalt von 250 € angesetzt; 3 Variante mit Selbstbehalt: Degressiver Policenselbstbehalt wird angesetzt, d.h. bei Schadensfreiheit vermindert sich der Selbstbehalt jährlich um 1/5; 4 Variante mit Selbstbehalt: Tarif mit 150 € Selbstbehalt nicht verfügbar, Selbstbehalt von 300 € angesetzt; 5 Variante ohne Selbstbehalt: Tarif ohne Selbstbehalt nicht verfügbar, Selbstbehalt von 250 € angesetzt. 6 Niedrigerer Unterversicherungsverzicht: 600 Euro/qm, was eine Versicherungssumme von 120.000 Euro ergibt; 7 Höherer Unterversicherungsverzicht: 700 Euro/qm, was eine Versicherungssumme von 140.000 Euro ergibt; 8 Wohnflächentarif, Höchstentschädigungsgrenzen: a) 300.000 Euro, b) 1.000.000 Euro, c) unbegrenzt.

KONTEXT

Die Vergleichsmethode

Umfang

Für den Vergleich wurden 32 Versicherer angeschrieben und die Tarifkonditionen für zwei Musterkunden und für vier Städte unterschiedlicher Risikostufen abgefragt. Insgesamt nahmen 25 große wie kleine Versicherer an dem Vergleich teil und gaben ausführlich Auskunft zu den einzelnen Versicherungsleistungen und den zugehörigen Entschädigungsgrenzen. Anschließend wurde durch Anrufe und Mails von Testkunden sowie eine genaue Betrachtung des Informations- und Serviceangebots auf den Internetseiten der Versicherer auch noch der Kundenservice getestet.

Methode

Insgesamt fragte das Deutsche Kundeninstitut im Auftrag der WirtschaftsWoche 120 Einzelkriterien ab. Die Befragung fand von Anfang Mai bis Mitte Juni 2016 statt. Neben den Fragebögen testete DKI per Mystery Calling und Mystery Mailing zudem den Kundenservice und nahm das Internetangebot der Versicherer unter die Lupe. Die Ergebnisse wurden bei der Auswertung wie folgt gewichtet:

Konditionen: Hier spielt die Beitragshöhe die wesentliche Rolle. Dieser Bereich wurde mit 50 Prozent am stärksten gewichtet.

Angebot: Hier wird erfasst, welche Leistungen die Tarife umfassen und an welche Bedingungen sie geknüpft sind und wo die Entschädigungsgrenzen liegen. Dieser Bereich wurde mit 40 Prozent gewichtet.

Kundenservice: Hier geht es und Reaktionszeiten, Qualität, Freundlichkeit und Kompetenz des Kundenservice. Dieser Bereich floss mit zehn Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Musterfall Grundschutz – 36-jähriger Single mit 85-Quadratmeter-Wohnung

Unser Musterkunde ist Jahrgang 1980, weiblich, ledig, alleinlebend und hat eine Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses gemietet. Es gab bereits zuvor eine Hausratversicherung, in den fünf vergangenen Jahren gab es keine gemeldeten Vorschäden. Die Kundin wünscht Versicherungsschutz bis zu einer Summe von 55.250 Euro, was auf die Wohnfläche bezogen 650 Euro pro Quadratmeter entspricht. Sie wünscht jährliche Zahlungsweise und keine Selbstbeteiligung im Schadenfall. Neben dem Grundschutz wünscht sie sich eigentlich nur, dass ein Fahrraddiebstahl zwischen 6 und 22 Uhr bis 1000 Euro Schadensumme übernommen wird. Das soll gelten, wenn das Fahrrad in Gebrauch ist, aber auch bei Diebstahl aus dem gemeinschaftlichen Fahrrad-Abstellraum.

Musterfall Premiumschutz – 46-jähriger Familienvater mit freistehendem Einfamilienhaus

Dieser Musterkunde ist Jahrgang 1970, verheiratet, hat zwei Kinder und bewohnt mit seiner Familie ein freistehendes Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern Wohnfläche. Auch hatte vorher schon eine Hausratversicherung ohne Vorschäden in den fünf Jahren zuvor. Jährliche Zahlungsweise ist ihm recht, eine Selbstbeteiligung würde er bis 150 Euro akzeptieren. Die Versicherungssumme soll 130.000 Euro betragen, was wiederrum den von vielen Versicherungen geforderten 650 Euro pro Quadratmeter entspricht. Zusätzlich zum Grundschutz legt er Wert auf eine 24-Stunden-Fahrradversicherung bis 2000 Euro, Schutz vor Überspannungsschäden, Elementarschäden sowie den Verzicht auf den Einwand grobfahrlässigen Handelns bis zur Versicherungssumme – schon wegen der Kinder. Außerdem sollen Wertsachen bis zu einer Höhe von 39.000 Euro versichert sein, was 30 Prozent der Versicherungssumme entspricht.

Regionalvergleich

Für jedes Musterkundenprofil wurden die Tarife für vier Städte abgefragt, die in den bei den meisten Versicherern gebräuchlichen vier verschiedenen Gefahrenzonen liegen. Abgefragt wurden Tarife für Stuttgart, Bautzen, Bremen und Düsseldorf. Dabei war die Gefahrenstufe in Stuttgart am niedrigsten und in Bremen am höchsten.

Source: „WirtschaftsWoche“

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